Kein-Pomp-Keine-Helden-Nirgends-Pracht

Über den neuen Traditionserlass schreibt Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Bundes:

“Erstens behauptet die „Sui generis“-Schule der Militärgeschichte, dass es eine Art „reines Soldatentum“ gebe, das auch im Angriffs- und Vernichtungskrieg traditionswürdige Taten hervorgebracht habe. Konkret geht es dabei heute noch um „Fliegerasse“ wie Mölders und Lent oder den „ Wüstenfuchs“ Rommel, dessen fortdauernde Verehrung beim ehemaligen Kriegsgegner gern als Argument herangezogen wird.
Hier muss gelten, dass militärische Tüchtigkeit sich niemals von den Zwecken der Gewaltanwendung trennen lässt, wenn es heute um Bundeswehr-Traditionsbildung geht. (In früheren Jahrzehnten war das anders gesehen worden: Dietl-Kaserne, Fritsch, Lütjens, Küchler …)

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