Neue Fakten zu Helmut Lent – Stader Wochenblatt

Das Stade Wochenblatt  greift das Thema Helmut Lent in ihrer Ausgabe vom 20.12 auf. Sie berichtet, Michael Quelle, Aktivist aus Stade und Mitglied der Rosa Luxemburg Stiftung, habe seine Ausarbeitung zu Helmut Lent fortgeschrieben.
Der Artikel weist auf die letze Ruhestätte des hochdekorierte Nachtjäger-Piloten im Zweiten Weltkrieg hin: den Stader Garnisonsfriedhof.
Nach Lent ist seit mehr als 50 Jahren eine Bundeswehr-Kaserne in Rotenburg benannt. Michael Quelle kämpft zusammen mit einer Bürgerinitiative dafür, dass die Kaserne umbenannt wird. In der nun veröffentlichten Fortschreibung „Lent – Mythen und Fakten“ hat er weiteres Material aus dem Bundesarchiv Freiburg, dem Stadtarchiv Stade und dem Landesarchiv Stade eingebaut. Nach Quelles Überzeugung hat Lent nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet. So fungierte Lent z.B. als Jugendlicher im Deutschen Jungvolk, einer Jugendorganisation der Hitler-Jugend, bis zu seinem Eintritt in die Wehrmacht als Jungzugführer. Später sei er Fähnleinführer von 120 bis 180 Kindern gewesen. Ziel des Jungvolks war es, den Nachwuchs auf den Nationalsozialismus einzuschwören.

 

 

 

 

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