Politische Gruppierung WIR ind Rotenburg bezieht Stellung

Die politische Gruppierung der WIR in Rotenburg bezieht auf ihrer Website Stellung zur Namensdebatte um die Lent-Kaserne

Ja, es wurde wahrhaftig viel geschrieben und gesagt über die Umbenennung der Lent-Kaserne. Es scheint aber noch nicht genug zu sein. „Die Wehrmacht ist in keiner Form traditionsstiftend für die Bundeswehr“, sagt unsere Verteidigungsministerin. CDU und SPD hier in Rotenburg sind (mehr oder weniger geschlossen) bekanntlich anderer Meinung. Zwischen München und dem Emsland, in überregionalen Zeitungen, selbst in den Staaten, Großbritannien, bei Radio Hawaii ist die Rede von der Erinnerungskultur in Rotenburg an der Wümme in Deutschland. Ein NS-Held als Mahnmal (SPD) oder einer, der sein Volk verteidigt hat vor den Bombern aus dem Ausland (CDU). Hier wird sich berufen auf ein BW-Gutachten, das (wie man jetzt weiß) nachweislich Fehler enthält. Wikipedia-Einträge werden – freundlich formuliert – von Lent-Anhängern umgeschrieben. Und unsere Stadträte? Viele vernünftige Leute. Die einen sehen nicht genau genug hin, schließlich gibt es so viele Themen, die anderen nehmen selektiv wahr und noch wieder andere sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Alles menschlich.

Die Wähler-Initiative Rotenburg schlägt nun zur Güte vor, den jetzigen Namen der Kaserne nicht mehr zu verwenden, weil der Fall offensichtlich und für viele so nicht vorhersehbar aus dem Ruder gelaufen ist. Und weil ja eigentlich fast jeder im Stadtrat unterschreiben würde, dass „Helden“ aus Hitlers Diensten als Namensgeber nicht geeignet sind.

Der Name „Lent“ gehört ausgetauscht, meint die WIR

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